Leser-Feedbacks zum Autoexport Deutschland - Schweiz

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Gerne übernehme ich Dein Feedback auf diese Seite, falls einer der folgenden Punkte zutrifft:
- Du hast eigene Erfahrungen gemacht, die für andere Leser nützlich sein können.
- Du hast zusätzliche oder aktuellere Informationen, die ergänzt werden sollten.
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Bitte verwende das Kontaktformular zur Eingabe Deines Feedbacks. (Über die Veröffentlichung eines Feedbacks wird keine weitere Korrespondenz geführt.) Aus Zeitgründen kann ich keine Anfragen zum Thema Autoexport beantworten. Im Fall von Informationsbedarf wende Dich am besten an ein professionelles Exportunternehmen.

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Tina G. am 21. Dezember 2009:

Ich habe ein Frage zum Thema Auto in der Schweiz. Da mein Auto noch finaniziert wird, ich aber ab März 2010 in der Schweiz wohnen und arbeiten werde: Muss ich die Finanzierng mit der Ablösesumme aktivieren oder langt das, wenn mein Auto noch in Deutschland angemeldet bleibt und ich von der Schweiz aus weiter bezahle? So langsam verliere ich den Überblick, da ich mein Auto gerne behalten möchte. Danke für die Rückmeldung.

Antwort: Ich habe keine Erfahrung mit dem Export eines finanzierten Fahrzeugs. Bitte fragen Sie dazu am besten Ihren Leasing- bzw.Finanzierungspartner. Wenn Sie die meiste Zeit des Jahres in der Schweiz wohnen und arbeiten, müssen Sie Ihr Fahrzeug früher oder später mit schweizer Kontrollschildern versehen (und dazu muss es importiert werden). Vielleicht können Sie die deutsche Zulassung behalten, wenn Sie neben dem schweizer Wohnsitz weiterhin einen Wohnsitz in Deutschland haben und glaubhaft machen können, dass Ihr Lebensmittelpunkt in Deutschland liegt. Doch das ist nur eine Vermutung ...

Oliver S. am 16. Dezember 2009:

Wir sind im Begriff, ein Kfz. in die Schweiz einzuführen. Wir haben Ihren Text gelesen und wollten nachfragen, ob Sie seitdem weitere Informationen erhalten haben. Haben Sie eine Spedition oder einen Ansprechpartner, der uns bei den Formularen behilflich sein kann?

Antwort: Ich habe einen derartigen Fahrzeugexport vor etwa fünf Jahren einmalig durchgeführt. Meine Erfahrungen habe ich auf meiner Web-Seite dokumentiert. Mir war damals eine am Binnenzollamt München ansässige Spedition behilflich, sonst kenne ich keinen kompetenten Ansprechpartner. Neuere und zusätzliche Informationen finden Sie, indem Sie alle Leser-Feedbacks auf dieser Web-Seite durchstudieren. Mehr kann ich nicht bieten, sorry.

Antonio M. am 15. Dezember 2009:

Wir werden demnächst in die Schweiz übersiedeln, und zwar auf den 01.01.2010. Meine Frage an Sie: Welche Möglichkeiten hat meine Frau mit Ihrem für 4 Jahre in Deutschland geleasten Auto? 2 von den 4 Jahren sind bereits vorbei!

Uns wäre am liebsten, wenn wir aus dem Leasingvertrag austreten könnten, was aber wohl heisst, dass wir eine Strafe für Nichteinhaltung des Leasingvertrages bezahlen müssten. Oder, das Auto in der Schweiz leasen! Keine Ahnung welche Möglichkeiten wir haben, ich hoffe Sie haben für uns ein paar Tipps.

Antwort: Leider kann ich Ihnen keine kokreten Tipps bieten, weil ich damals kein geleastes Fahrzeug exportierte. Vielleicht werden Sie aber bei anderen Feedback-Berichten auf dieser Web-Seite oder irgendwo im Internet fündig. Am besten, Sie sprechen mal mit der Leasingfirma, welche Möglichkeiten Sie bei einem Export in die Schweiz haben.

Errol F. am 01. Dezember 2009:

Wir bekamen Probleme beim deutschen Zoll, weil wir nur ein Ausfuhrkennzeichen ohne internationale Zulassung hatten. Man sollte also tunlichst darauf achten, ein Ausfuhrkennzeichen mit grünem Buch (= internationale Zulassung) zu haben. Die Zulassungsstelle stellt aus, was man verlangt, und klärt nicht unbedingt über beide Varianten auf.

Wie wir nachträglich erfahren haben, ist es auch möglich, ein normales Überführungskennzeichen zu benutzen (die Händler machen es so). Die Zulassungsstelle behauptet zwar, man bekäme Probleme an der Grenze und in der Schweiz. Scheint aber Quatsch zu sein. Die Schweizer tolerieren die deutschen Überführungskennzeichen (ohne Gewähr).

Marcus F. am 30. November 2009:

Ich bin seit 11 Jahren wohnhaft in der Schweiz und bin noch in Deutschland bei meinen Eltern mit einem Wohnsitz gemeldet. Ich habe mir nun in Deutschland vor 3 Wochen ein Auto gekauft und auf meinen Namen zugelassen. Nun möchte ich das Auto in die Schweiz importieren und würde gerne die 19% MwSt. zurückholen. Nun meine Frage: Ist das möglich, wenn das Auto bereits auf mich zugelassen ist und ein deutsches Kennzeichen hat? Was muss ich ggf. tun?

Zu diesem Thema habe ich unterschiedliche Meinungen gehört: (1) Der schweizer Zoll ist der Meinung, dass dies kein Problem sein sollte und vom Goodwill des deutschen Händlers abhängt. (2) Mein deutscher Autohändler nimmt den Standpunkt ein, dass er mir gerne die MwSt. erstatten würde, dass dies aber nicht möglich ist, weil mein Auto bereits auf meinen Namen in Deutschland zugelassen ist.

Ich wäre unendlich dankbar, wenn jemand Licht in mein Dunkel bringen könnte! Herzlichen Dank im voraus.

Antwort: Wenn sich die Bestimmungen in den letzten fünf Jahren nicht geändert haben, sollte es durchaus möglich sein, die MwSt. bei Export in die Schweiz zurückzuerhalten, auch wenn das Fahrzeug auf Dich in Deutschland regulär zugelassen ist. Denn genau so war es in meinem Fall auch. Ich hatte mein Fahrzeug zwischen Kauf und Export ca. zwei Monate lang ganz regulär in Deutschland auf meinen Namen zugelassen. Der Händler bestätigte seinerzeit die Rechtmäßigkeit meines Vorgehens. Was zu tun ist, erfährst Du auf meiner Web-Seite.

Die Meinung (1) des schweizer Zolls finde ich zutreffend, sofern zwischen Kauf und Ausfuhr maximal drei Monate liegen. Die Meinung (2) des Autohändlers finde ich nicht zutreffend, siehe dazu erster Teil der Antwort. Die MwSt. sollte er Dir rückerstatten können, wenn Du bis spätestens drei Monate nach Kauf das Fahrzeug exportierst und ihm die abgestempelten Exportpapiere aushändigst.

Marcus Fen. am 01. Dezember 2009: Herzlichen Dank für die schnelle und ermutigende Antwort. Mein Autohändler ist ein Verwandter von mir und möchte, wenn es irgendwie geht, mir die MwSt. zurückerstatten, weiss jedoch nicht, wie er es anstellen soll. Der Zoll in Deutschland hat telefonisch Auskunft erteilt, dass in einem solchen Fall die MwSt. nicht rückerstattet werden kann. Ob der betreffende Beamte nicht richtig Bescheid wusste oder den Fall nicht verstanden hat, weiss ich nicht.

Antwort am 03. Dezember 2009: Ich bin kein Export-Profi und kann nur von einmaligen Erfahrungen berichten, die noch dazu einige Zeit zurückliegen. Deinem Händler kann in dieser Beziehung schon gar keinen Rat erteilen.

J. F. am 25. November 2009:

Herzlichen Dank für die super Infos, die man auf dieser Seite findet, echt toll! Nun zu meinem Anliegen:

Ich überlege mir einen Gebrauchtwagen in Deutschland zu kaufen (ca. 14.000 €) und würde das Fahrzeug gern in die Schweiz (wohne seit 14 Monaten in BS) überführen. Ist jedes Autohaus auf irgendeine Weise "verpflichtet", mir die MwSt. zurückzuerstatten? Ich besitze noch einen Wohnsitz in NRW und frage mich jetzt, welche Alternativen ich habe, falls sich der Händler querstellen sollte.
(1) Dürfte ich das Kfz. z.B. über meinen Vater oder Bruder in Deutschland anmelden und dann unbegrenzte Zeit damit in der Schweiz fahren?
(2) Könnte ich das Auto auf meinen Namen in Deutschland anmelden und es nach 6 Monaten zollfrei überführen?

Es scheinen mir alle möglichen Optionen recht umständlich. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Antwort: Meines Wissens ist das Autohaus nicht verpflichtet, die MwSt. im Falle eines Exports im Nachhinein zurückzuerstatten. Ich ließ die geplante Rückerstattung damals schriftlich in meinem Kaufvertrag vermerken und hatte somit keine Probleme.

Wenn Du schon seit 14 Monaten in der Schweiz gemeldet bist, scheidet meines Erachtens die 2. Option aus, da Du das Auto nur zum Zeitpunkt des Umzugs zollfrei als Umzugsgut einführen kannst, sofern Du es zu diesem Zeitpunkt schon mindestens ein halbes Jahr besitzt. Auch die 1. Option ist nicht legal durchführbar, da ein im Ausland zugelassenes Fahrzeug nach spätestens einem Monat mit schweizer Kontrollschildern versehen werden muss, wenn der Halter oder der Nutzer (!) des Fahrzeugs in der Schweiz wohnt. Sofern Du ein Fahrzeug als Umzugsgut einführst, beträgt diese Frist ein Jahr.

Wenn Du Dich aber nur als mehr oder weniger temporärer Wochenaufenthalter in der Schweiz aufhälst, jedoch Dein Lebensmittelpunkt (und damit überwiegender Standort des Fahrzeugs) nach wie vor in Deutschland ist, könnte ich mir vorstellen, dass Du in dieser Konstellation Deine deutsche Zulassung behalten kannt. Leider kann ich in dieser Konstellation keine genauen Auskünfte geben. Frage dazu am besten anderweitig nach.

Und wenn Du Dir Zeit, Stress, und nervige Fragen bei möglichen Polizeikontrollen sparen willst, dann werfe doch mal einen Blick auf den schweizer Gebrauchtmarkt, der hier Occasionenmarkt heißt. Denn sooo viel teuerer als in Deutschland sind die Gebrauchten ... pardon: Occasionen ... in der Schweiz auch wieder nicht.

Uwe B. am 14. November 2009:

Ich habe mich nach längerem Überlegen dazu entschieden, mein Wunschauto, einen Jeep Wrangler Unlimited, selber zu importieren. Schlussendlich sind eigentlich nur die Kosten für eine eventuelle Anpassung an die Schweizer MFK gelieben, die mir niemand (nicht der Importeur, kein Garagist, nicht das Strassenverkehrsamt) beantworten konnte. Eine weitere offene Frage war dann noch die Gültigkeit der Europagarantie bzw. deren Umfang. Dazu später noch mehr.

Ausschlaggebend waren dann mehrere Online-Angebote von unabhängigen Händlern (keine Markenvertretungen), die das Auto für ca. 19'000 Sfr. (also 30%) günstiger angeboten haben. Einer davon konnte sogar mit der MwSt. professionell umgehen. Die musste ich nämlich gar nicht erst bezahlen. Bezahlt habe ich dann netto 31'500 sFr. anstatt 56'000 sFr. in der Schweiz. Importkosten beliefen sich auf ca. 4'800 sFr.

Was dann folgte war eine Bahnfahrt nach Wiesbaden. Der Händler holte mich vom Bhf. ab. Von dort ging es direkt zur Zulassungstelle (dort wird die Nummer für die Erstzulassung und Versicherung gültig für 10 Tage organisiert), dann zum Händler ins Büro, wo die Übergabe der Wagenpapiere inkl. COC-Zertifikat und 2 Jahre Europagarantie von Chrysler/Jeep gegen die Bezahlung in bar erfolgte. Dann zum deutschen Zoll, um den Wagen wegen der Mwst. als ausgeführt zu deklarieren. Dann zum schweizer Zoll, um den Wagen zu importieren. Klappte alles ohne Probleme.

Nächster Schritt war die Abgaswartung, die man bei einem offiziellen Händler machen muss - wegen der Fahrzeugdaten, die im Abgaswartungsdokument als Vorgaben stehen. Dann einsenden aller Wagenpapiere an das Strassenverkerhsamt, Termin dort und fertig war das alles.

Probleme habe ich aktuell nur mit Chrysler Schweiz, weil ein nicht spezifisch schweizerisches Teil defekt ist und die das nicht bezahlen wollen. Der ganze Rest des Wagens unterliegt aber der Chrysler Europagarantie von 2 Jahren. Schlussenlich war das aber alles einfach dank des COC-Zertifikates.

Alkan K. am 12. November 2009:

Ich bin seit langem auf der Suche nach meinem Traumauto (Mazda mx5), aber in der Schweiz ist die Auswahl und der Kostenpunkt zu teuer und schwach. Ich habe Fragen bezüglich Autoimportieren: Was kostet mich der Import des Mazda Mx5? Fahrzeugkategorie Vorführwagen, Aufbau Cabrio, Erstzulassung: 01/2000, Kilometerstand 13.000 km, Kraftstoff Benzin, Leistung 103/140 kW/PS, Getriebeart Schaltgetriebe, ...

Wie soll ich vorgehen? Ich würde den Wagen abholen gehen in Deutschland. Wenn ich weiss, wie das Verzollen verläuft?

Antwort: Ich habe derartiges erst einmal gemacht und alle Schritte auf der Web-Seite beschrieben. Weitere Informationen habe ich nicht. Meines Wissens wird der in Deutschland bezahlte Netto-Preis (ohne deutsche MwSt.) als Grundlage zur Berechnung der schweizer Steuern genommen:
- Automobilsteuer (4% vom Netto-Preis)
- Mehrwertsteuer (7,6% von Netto-Preis, Automobilsteuer und Gebühren)
Ich könnte mir aber vorstellen, dass bei einem unrealistischen Kaufpreis ein anderer Wert zugrunde gelegt wird. Soweit ich mich erinnere, kommen noch Zollgebühren (sFr 15 pro 100 kg Fahrzeuggewicht) dazu, wenn keine "EUR.1"-Bescheinigung vorgelegt werden kann. Das dürfte auf einen außerhalb der EU hergestellten Mazda zutreffen.

Uwe K. am 05. November 2009:

Ich habe mir ein Auto in Deutschland gekauft (November 2009) und jetzt möchte ich fragen, wie es ausschaut mit dem Übersiedlunggut. Ich lebe erst seit 5 Monaten in der Schweiz und bin noch in Deutschland gemeldet. Frage: Wie lange muss ich das Auto haben, um es in der Schweiz anzumelden, ohne Zoll zu bezahlen?

Antwort: Soweit ich mich erinnere, muss Dir das Auto mindestens ein halbes Jahr gehören, damit Du es als Umzugsgut steuer- und zollfrei in die Schweiz importieren kannst.

Y. R. am 02. November 2009:

Ich werde diesen Sommer ein Gebrauchtfahrzeug aus USA in die Schweiz importieren und würde sehr gern wissen, ob ich Mehrwertsteuer auf Neupreis oder Kaufpreis bezahlen muss. Und möglicherweise haben Sie noch ein paar Tipps für mich.

Antwort: Ich habe noch kein Gebrauchtfahrzeug in die Schweiz importiert. Ich denke, dass beim Import die schweizer Automobilsteuer und Mehrwertsteuer über den Kaufpreis bzw. den Zeitwert des Fahrzeugs ermittelt wird. Außer den in der Web-Seite beschriebenen Hinweisen habe ich leider keine erprobten Tipps auf Lager.

Marcel B. am 01. November 2009:

Ich denke auch an den Kauf eines EU-Wagens, den ich in die Schweiz einführen will. Wie kann ich mich absichern, dass ich die Mehrwertsteuer zurückbekomme? Ein schriftlicher Vertrag mit dem Verkäufer, aber was, wenn er den Vertrag nicht einhält? Besten Dank.

Antwort: Wenn ein Vertrag zu Deinen Ungunsten nicht eingehalten wird, bleibt Dir eigentlich nur die Möglichkeit, den Rechtsweg einzulegen. Ich denke, dass eine Geschäftsbeziehung grundsätzlich ein gewisses Vertrauen auf beiden Seiten voraussetzt. Wenn Du Deinem Autohändler schon von vorneherein zutraust, eine schriftlich festgehaltene Vereinbarung zu übergehen, dann solltest Du Dir vielleicht überlegen, erst gar keine Geschäfte mit ihm zu machen.

Heiko B. am 24. Oktober 2009:

Erstmal Kompliment für die gelungene Seite. Konnte viel Informationen herausziehen.

Bei mir ist es so, dass ich seit 1.1.09 in der Schweiz wohne und mein Fahrzeug mit deutschen Kennzeichen ein Jahr fahren kann. Nun hat sich familär etwas geändert, dass ich dieses Fahrzeug nicht mehr einführen möchte, sondern unseren Zweitwagen, den wir bei einen Autohändler vor zwei Jahren gekauft haben. Kann ich diesen jetzt importieren und vom Händler die MwSt. zurückholen? Besten Dank schon für Dein Feedback.

Antwort: Ich denke, dass es kein Problem ist, das in der Schweiz benutzte und noch in Deutschland zugelassene Fahrzeug in Deutschland zu verkaufen. Um sicher zu gehen, solltest Du Deine Pläne vorab mit dem Strassenverkehrsamt absprechen, auch um zu vermeiden, dass Du Ende 2009 definitiv zur Immatrikulation (also Zulassung) des Fahrzeugs in der Schweiz aufgefordert wirst.

Meines Wissens liegt das zeitliche Limit zwischen Kauf und Ausfuhr bei drei Monaten, damit die MwSt. zurückerstattet werden kann, aber sicher bin ich mir da nicht. (Lasse es mich bitte wissen, wenn Du anderweitige Informationen bekommen solltest.)

Wenn Du den Zweitwagen schon zwei Jahre als Eigentümer besitzt, gilt er eigentlich als Umzugsgut und könnte damit zollfrei in die Schweiz importiert werden. Vielleicht kannst Du Deinen Zweitwagen noch nachträglich als Umzugsgut anmelden. Frage doch mal beim schweizer Zoll nach. Falls das nicht mehr möglich ist, könntest Du folgendes Vorgehen probieren: Trage Deinen Fall beim Zollamt oder Strassenverkehrsamt vor. Vielleicht sind die Mitarbeiter bereit, anstatt Deinem Erstfahrzeug Dein Zweitfahrzeug als Umzugsgut anzuerkennen, und dann wäre ja alles für Dich perfekt.

Roland W. am 20. Oktober 2009:

Vielen Dank für den Beitrag. Ich musste schon beim 1. Abschnitt schmunzeln, dass es wirklich so ist. Jeder, den man fragt, sagt was anderes. Ich habe auch mit Mühe die nötigen Informationen zusammen gesucht und ein Fahrzeug aus US importiert. Es lief soweit alles gut. Die Verzollung in der Schweiz wurde gemacht. Jedoch hat das Zollamt nur Chassis-/Fahrgestell-Nr. und die Stamm-Nr. eingetragen. Der Rest wurde nicht ausgefüllt. Ich habe einen BMW-Händler gefragt, der sagte jedoch, dass sie nur bei neuen Fahrzeugen die Abnahme machen. Ich solle einfach zum Strassenverkehrsamt.

Gesagt getan, ich habe nun einen Termin beim Strassenverkehrsamt beantragt und werde mit dem Fahrzeug zur Fahrzeugprüfung gehen. Ich nehme an, dies muss zuvor gemacht werden, bevor es zur Zulassung kommt. Besten Dank für Ihre Tipps.

Antwort: Die von Ihnen genannte Reihenfolgestimmt mit meiner Beschreibung in der Web-Seite überein: Zuerst Fahrzeugkontrolle, dann Fahrzeugimmatrikulation (also das, was in Deutschland Zulassung genannt wird).

Harald Sch. am 12. Oktober 2009:

Zunächst mal habe ich mich gefreut, so viele Infos über die Autoeinfuhr in die Schweiz zu finden. Ich wollte Sie fragen: Gilt all das nur für Neufahrzeuge oder auch für gebrauchte? Und wissen sie vielleicht, wieviel mal im Jahr man das als Privatperson machen darf? Also ich wohne seit neustem in der Schweiz, und deswegen kenne ich mich gar nicht aus. Über Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

Antwort: Sofern für ein neues oder gebrauchtes Fahrzeug beim Kauf in einem EU-Land die MwSt. entrichtet wurde, können Sie meiner Meinung nach bei einem Export von der EU in die Schweiz die MwSt. des EU-Landes vom Händler zurückerhalten. Bei einem Kauf von privat ist das jedoch in der Regel nicht der Fall. Mir ist keine Obergrenze bekannt, wie oft ein Export/Import pro Jahr für eine Privatperson erlaubt ist.

Jochen Käh. am 12. Oktober 2009:

Vielen Dank für die Liste ... mal ein richtig brauchbares HowTo anstatt Bürokratengefasel! Damit hatte ich das Abenteuer "Autokauf in D" dann doch gewagt... :-)

Hier meine Erfahrungen und Feedback: Die Schritte 1-6 hat übrigens der Händler in D *mit* mir erledigt. Hat so etwa einen Vormittag gedauert und war für mich kostenlos. So ungewöhnlich scheint es nicht zu sein, ein Auto in die Schweiz zu exportieren, die meisten Händler wissen wohl ganz gut bescheid.

Das von dir geschilderte Formular 0733 gibt es nicht mehr. Die Ausfuhr wurde bei mir elektronisch durchgeführt (IAA - Internet Ausfuhr Anmeldung). Beim deutschen Binnenzoll bekommt man ein Ausdruck, den man am Grenzzollamt wieder abgibt (man sollte sich vorher schonmal Gedanken machen, wo man über die Grenze fahren will. Öffnungzeiten gibts hier: http://ec.europa.eu/taxation_customs/dds/csrdquer_de.htm). Die Ausfuhr wird im System vermerkt. Eine Bestätigung bekommt man nicht. Wichtig ist die sog. "MRN"-Nummer. (Am besten bei der Abgabe freundlich nach einer Kopie fragen. Mein Händler wollte die MRN-Nummer zur MwSt.-Auszahlung nochmals wissen. Hätte sie ja vorher auch schon notieren können ... tztztz...)

Im übrigen würde ich raten bei Einfahrt in die Schweiz am Grenzzollamt zu vereinbaren, dass man binnen 2 Tagen zu einem Binnenzollamt fährt. Die Leute dort sind wesentlich entspannter und freundlicher als ein gestresster Nachtschichtler am Grenzzollamt. Überführungsversicherung wurde bei mir direkt neben der Zulassungsstelle abgeschlossen. Unkompliziert und auch noch billiger als der geschilderte ADAC. Meine Versicherung war wohl von der AXA - stand zummindest drauf. Die Überführungsverscherung ist eine reine Haftpflicht (nix Kasko). Eine Fahrerbeschränkung gibt es afaik nicht. 30 Tage sollte man schon nehmen, bis man in CH eine Abgasuntersuchung und einen Termin zur Motorfahrzeugkontrolle (MFK) hat, vergeht auch nochmal ein Weilchen.

Die Abgasuntersuchung braucht man übrigens nicht bei der Zulassungsstelle, sondern bei der MFK. Überhaupt musste ich (in AR) zum MFK-Termin machen aufs Strassenverkehrsamt. Da ich meine Schilder schon vom alten Auto habe, meinte später der Mitarbeiter nach der MFK, dass ich sie jetzt montieren dürfte. Fahrzeugschein kommt per Post (warte aktuell noch), bis dahin sollte ich nicht ins Ausland fahren. Im allgemeinen Antworten schweizer Ämter wesentlich schneller auf E-Mails als deutsche. Wenn man deine Liste hat, sorgt so eine Auskunft allerdings eher für Verwirrung als Aufklärung... ;-)

Kostenupdate:
Ausfuhrkennzeichen: 20 Euro
Ausfuhrversicherung: 65 Euro
Ausfuhrzulassung: 33,90 Euro
Erstellen der Deklaration: 44 CHF
Formular 13.20 A: 20 CHF
Autosteuer: 4% auf Netto
Mehrwertsteuer: 7.6% auf Netto + Autosteuer
Abgasuntersuchung: 98,90 CHF
MFK: 120 CHF

Alles in allem habe ich bei einem etwa 20.000 Euro Auto etwas mehr als eine Abwrackprämie gespart. Papierkram ist es wohl, aber solange die Autos hier in CH so teuer bleiben, würd' ich's wieder so machen.

Ausserdem noch ein interessanter Punkt: Wie bekomme ich eine grössere Summe von CHF in EUR gewechselt? Ging bei uns mit einer SEPA-Überweisung: Kostet 30 Rappen und ging von einem Tag auf den nächsten. Allerdings habe ich nirgendwo rausfinden können, wie der Tauschkurs ermittelt wird/wurde. Der offizielle Devisenkurs wars jedenfalls nicht (glaube ich habe bei der Summe etwa 300 Euro verloren :-/ )

Danuta Gra. am 03. Oktober 2009:

Mein Sohn lebt seit über einem Jahr in der Schweiz. Jetzt haben wir in Deutschland ein Neuwagen für Ihn gekauft auf Kredit. Er möchte das Auto in die Schweiz einführen wie hoch ist die Zollgebühr? Das Auto läuft aber noch nicht auf seinen Namen und ist bereits in der Schweiz, er darf das Auto aber jetzt dort nicht mehr fahren. Was können wir machen? Wegen der Abwrackprämie sind uns aber noch die Hände gebunden.

Antwort: Ich kenne die Bestimmungen zur Abwrackprämie nicht. Muss man das Fahrzeug nach Erhalt der Abwrackprämie eine bestimmte Zeit behalten? Wenn ja, dürfte die von Ihnen geschilderte Kombination aus Kredit, Zulassung auf anderen Namen, Inanspruchnahme der Abwrackprämie, Export in die Schweiz sowie Eigentümeränderung schwierig sein.

Kevin S. am 29. September 2009:

Will mir ein Fahrzeug von Deutschland in die Schweiz importieren. Jetzt habe ich nach Informationen gesucht und bin auf ihre Adresse gekommen. Jetzt ist meine Frage, woher ich das Einfuhrformular, internationaler Zulassungsschein, EWG-Übereinstimmungsbescheinigung, Ausfuhranmeldung und so kriege.

Antwort: Das steht eigenlich alles in meiner Web-Seite:
- Ausfuhrdokumente beim Händler oder einer Spedition.
- Internationaler Zulassungsschein bei einer deutschen Zulassungsstelle.
- EWG-Übereinstimmungsbescheinigung beim KFZ-Hersteller oder KFZ-Händler.

Armin Kri. am 11. September 2009:

Erstmal vielen Dank für das weitergeben der Informationen. Bin auch Neuling im "Export" und eine Zusammenstellung der Prozedur in der Qualität habe ich sonst niergens gefunden; grosses Kompliment.

Über einen Satz aus Punkt 5 bin ich aber etwas gestolpert: "Falltür: Wenn die in der Versicherungsbescheinigung vermerkte Adresse des Versicherungsnehmers die deutsche Anschrift ist und nicht die schweizer Empfängeradresse, gibt's Probleme." Habe daraufhin weiter recherchiert, aber kann die "Falltür" bisher nicht bestätigen. Was mir alle sagten: Zoll ist von der Anmeldung des Ausfuhrkennzeichen unabhänig hat somit keine Relevanz für die Zurückerstattung der MwSt. Aber sicher hast Du Dir was dabei gedacht, als Du das geschrieben hast. Deshalb meine Anfrage. Vielleicht kommen diese Probleme aber auch aus der Schweiz? (Bei mir wäre es ein afrikanisches Land.)

So, hoffe diese Frage stört Dich nicht allzu sehr und Du weisst noch warum Du das geschrieben hast. Auch wenn Du nicht antwortest, nochmals Danke.

Antwort: Ich glaube, der Händler riet mir damals, die Empfängeradresse in allen Dokumenten zu vermerken. Vielleicht tut's aber auch eine andere Adresse. Eine qualifizierte Antwort muss ich Dir leider schuldig bleiben.

Garage Ho. am 02. September 2009:

Ich möchte einen Gebrauchtwagen importieren, der in Deutschland gekauft wurde. Ist es möglich, die deutsche Mehrwertsteuer wiederzugewinnen, selbst wenn ich das Fahrzeug von einer Privatperson kaufe? Wenn ja, welches Verfahren und mit welches Formular ist relevant, oder welches Unternehmen kann ich mit diesen Transaktionen beauftragen? Im voraus danke.

Antwort: Wenn es sich um einen Privatverkauf handelt, bei dem keine MwSt. anfällt, ist meiner Meinung nach beim Export keine MwSt.-Rückerstattung möglich. Die von mir verlangten Formulare stehen in meiner Web-Seite. Eine Spedition oder ein Auto-Exporteur sollte sich mit den Export-Prozeduren wesentlich besser auskennen als ich.

Thomas Ku. am 01. September 2009:

Gibt es auch eine Möglichkeit der Mwst.-Rückerstattung auf gebrauchte Wohnmobile, die in privater Hand sind und ein Händler für die Privatperson den Verkauf durchführt, dieser aber partout keine Möglichkeit sieht, die Mehrwertsteuer auszusetzen, weil dies nach deutschem Gesetz nicht geht und er keinesfalls Geld an den Fiskus abgeben will! Ich aber meinerseits durch einen Formfehler die Rückerstattung der deutschen Mehrwertsteuer nicht verlieren möchte! Besten Dank: 10 Telefonate, 20 Meinungen!

Antwort: Der Händler muss mitmachen. Wenn er die MwSt. nicht rückerstatten will oder kann, solltest Du evtl. einen anderen Händler suchen. Warum das (Zitat) "nach deutschem Gesetz nicht geht", erscheint mir nicht nachvollziehbar.

Tom Le. am 29. August 2009:

Hab' Deine Ausführungen zu dem Thema gelesen, super, vielen Dank! Ok, geheiratet hab ich auch nie, jetzt muss ich mir also überlegen, ob ich den Autoexport (bzw. -import) machen will. ;-) Wohne in Basel und bin Schweizer und hab mal ein Auge auf den X5 geworfen und sehe, dass es in D natürlich viel das grössere Angebot gibt und überlegte mir, ob sich ein Import lohnen würde. Zu gegebener Zeit (wohl erst im Frühjahr) komm ich vielleicht nochmals auf Dich als Profi zu. ;-)

Antwort: Aber ich bin in dieser Angelegenheit gar kein Profi - eher eine "Eintagsfliege". ;-)

Christian Bi. am 04. August 2009:

Die Exportversicherung bekommt man z.B. in München auch bei den Versicherungsmaklern, die sich rund um die Zulassungstelle angesiedelt haben. Diese werben auf Ihren Schaufenster mit der Aufschrift "Exportversicherung". Das ist billiger als beim ADAC. Kosten: ca. 70 € für 14 Tage, 80 € für 30 Tage. (Zum Vergleich: ADAC verlangt 80 € für 14 Tage, 160 € für 30 Tage.)

Scott Lef. am 02. August 2009:

Ist das Einfuhrverfahren anders gewesen für euren Zweitwagen? Ich werde vom Arbeitgeber voraussichtlich für ein paar Jahre in die Schweiz versetzt. Danach kehre ich wahrscheinlich nach Deutschland zurück. Deshalb bin ich am Überlegen, ob das für deinen ersten bzw. zweiten Wagen angewendete Verfahren besser wäre. Angenommen, ich möchte bei der Rückkehr das Auto noch behalten, d.h. als Umzugsgut wieder in Deutschland importieren (ohne 19% MwSt. und eventuellen deutschen Importzoll zahlen zu müssen).

Deine Meinung interessiert mich sehr. Danke im voraus.

Antworten:
(1) Sobald Du länger als ein Jahr in der Schweiz wohnst, musst Du Dein Auto mit schweizer Kontrollschildern versehen. Das gilt auch dann, wenn Du nur eine limitierte Zeit in der Schweiz bleiben willst. Wenn Du allerdings (z.B. als "Wochenend-Heimfahrer") Deinen Wohnsitz und Lebensmittelpunkt in Deutschland beibehälst, solltest Du - so denke ich - Deine deutsche Zulassung behalten dürfen, solange Du in der Schweiz wohnst.
(2) Unser zweites Auto hatten wir schon länger als ein halbes Jahr. Damit galt es beim Umzug in die Schweiz als zoll- und mehrwertsteuerfreies Umzugsgut.
(3) Ich könnte mir vorstellen, dass Du ein aus Deutschland exportierte Fahrzeug nach einiger Zeit auch wieder zollfrei als Umzugsgut re-importieren kannst, wenn Du nach Deutschland zurückgehst. Doch das weiß ich nicht mit Bestimmtheit.

Adin Sma. am 23. Juni 2009:

Respekt - danke für deine ausführlichen Informationen. Mann sieht, was auf einem zukommt. Aber eines vermisse ich.

- Fazit 1: "Ich erzielte einen kleinen Gewinn in Höhe von knapp € 82,-- (ohne Berücksichtigung meines zeitlichen Aufwands)."
- Fazit 2: "Je höher der Wert des einzuführenden Fahrzeugs, umso mehr lohnt sich dieser Vorgang."

Sie haben doch neben den € 82 noch weiteres Geld gespart weil (Annahme) der Wagen in Deutschland deutlich billiger war als er in der Schweiz kosten würde. Stimmt das, oder? Ich frage deswegen, weil ich mir auch ein Fahrzeug kaufen und vorher viel Informationen sammeln möchte. Mein gewünschter Wagen VOLVO xc90 ist rein vom Kaufwert ein paar Tausend Euro billiger in Deutschland zu haben als in der Schweiz.

Antwort: Das kann durchaus zutreffen. Sofern der Preis in der Schweiz höher als der Preis desselben Fahrzeugs in Deutschland ist, eventuell ausgehandelte Rabatte eingerechnet, kommt durch den Preisunterschied noch eine weitere Ersparnis hinzu. Da ich mein Auto in Deutschland als EU-Import deutlich unter dem in Deutschland üblichen Listenpreis kaufte, habe ich in der aufgezeigten Rechnung diesen Preisunterschied als Ersparnis vernachlässigt.

Katharina Stä. am 22. Juni 2009:

Steh' auch gerade kurz davor, ein Auto von Deutschland in die Schweiz zu exportieren. Jetzt habe ich noch eine Frage wegen der Ausfuhranmeldung für den PKW. Wo genau bekomme ich dieses Formular, bzw. wo genau muss ich diese Ausfuhr anmelden? Auf der Internet-Seite des deutschen Zolls gibt es eine Art elektronische Anmeldung ATLAS. Ich weiß jedoch nicht, ob das das Richige ist. Weiß jemand mehr darüber, bzw. wo bekomme ich konkrete Informationen zu dieser Ausfuhranmeldung? Danke.

Antwort: In meinem Fall hatte mir der Händler die Formulare ausgefüllt übergeben. Da diese veraltet waren und vom Binnenzollamt nicht anerkannt wurden, bekam ich von einer am Binnenzollamt München ansässigen Spedition - gegen Bezahlung - gültige Formulare. Mit der elektronischen Anmeldung ATLAS habe ich keine Erfahrung. Ich glaube, so was gab es 2005 noch nicht.

Katharina Stä. am 25. Juni 2009:
Danke für die Antwort. Soweit ich erfahren habe steht das Einheitspapier nur noch bis zum 1. Juli für die Anmeldung von Ausfuhren zur Verfügung. Ich werde nur das ATLAS-System auprobieren und meine Erfahrungen dann berichten.

Jürgen Sch. am 22. Juni 2009:

Mit größtem Interesse habe ich Ihren Beitrag gelesen. Ich habe ein ähnlich gelagertes Problem: Ich habe ein in Deutschland geleastes Fahrzeug eingeführt, habe im Moment noch eine aufschiebene Zollbefreiung.

Können Sie mir einen Rat geben, wie ich den Zoll vermeiden kann oder aber die deutsche MWST zurück erhalten kann? Für Ihre Hilfe bin ich Ihnen sehr dankbar, ich hatte auch wie Sie bisher nur "Experten", die mich in diese Sackgasse geführt haben.

Freundliche Grüsse von "IMI to IMI".

Antwort: Da muss ich Ihnen als Laie eine kompetente Antwort schuldig bleiben. Welche zoll- und mehrwertsteuertechnischen Kniffe beim Expert eines geleasten Fahrzeugs zu beachten sind, weiß ich leider nicht. Ich bin kein Profi und habe nur eine einmalige Erfahrung mit dem Export eines gekauften Fahrzeugs gemacht.

Marius Kle. am 15. Juni 2009:

Besten Dank für die hervorragenden Informationen auf dieser Seite. Ich habe folgende Frage: Wurden Ihnen damals nicht die vollen 16% MwSt. in Deutschland rückerstattet? Für eine Antwort bin ich Ihnen dankbar.

Antwort: Doch, wie Sie in meiner Web-Seite lesen können, erhielt ich von Händler die komplette Mehrwertsteuer (also 16% des Nettopreises € 11.034,48) zurück.

Michael Rom. am 11. Juni 2009:

Vielen Dank für die umfassende Beschreibung, wie man am besten ein Auto von Deutschland in die Schweiz überführt! Die Details, insbesondere die benötigten Dokumente, waren wirklich hilfreich und haben mir die Furcht vor der Unternehmung genommen. Letztenendes hat alles wunderbar reibungslos geklappt. Danke.

Sara Mer. am 04. Juni 2009:

Vielen Dank für deine top-informative Seite. Eine Frage, die du mir vielleicht noch beantworten kannst... Bei der Übergabe deines Neuwagens vom Händler an dich war es da in Deutschland angemeldet und du hast daraufhin die Ausfuhrkennzeichen bei der Zulassungsstelle geholt (hattest also den neuen KFZ-Schein) oder hast du den Wagen gleich mit diesen Ausfuhrkennzeichen übergeben bekommen? Ich frage, weil ich die Abwrackprämie nutzen möchte und gleichzeitig mein Auto überführen will. Die Abwrackprämie erhält man nur, wenn man den Neuwagen mind. 1 Tag in Deutschland angemeldet hat. Bis wie lange kann ich den Wagen denn in Deutschland fahren und dann ausführen, so dass ich die MwSt. zurück bekomme, sind das die erwähnten 3 Monate? Ich wäre dir super dankbar für eine Antwort.

Antwort: Ich hatte mein Fahrzeug nach dem Kauf ca. zwei Monate mit "normalen" Nummernschildern in Deutschland zugelassen. Erst nach dieser Zeit habe ich es mit 14 Tage gütigen Ausfuhrkennzeichen versehen und exportiert. Meines Wissens dürfen nicht mehr als drei Monate zwischen Kauf und Export liegen, aber sicher bin ich mir da nicht.

Michael Gui. am 31. Mai 2009:

Besten Dank für die Infos und Erfahrungen, die Du mit uns Lesern teilst. Ich bin 09/2008 ebenfalls in die Schweiz gekommen und möchte mir wieder einen Wagen anschaffen. Nach kurzem Blick auf den schweizer Automarkt, bekam ich das Gefühl, dass die Wagen im "großen Kanton" größtenteils günstiger ausfallen.

Deinem Fazit nach, hat sich das für Dich steuerlich gelohnt. Aber hat sich das auch warenwertmäßig rentiert? Wenn ja, wie viel hast Du derzeit noch mal gespart? Entschuldige bitte die Frage, welchen Grund hätte es sonst gegeben, den Wagen in D zu kaufen? Aber war die Differenz so überzeugend? Für eine Rückmeldung wäre ich Dir sehr verbunden.

Antwort: Damals, Anfang 2005, brauchte ich zum Zügeln und zum anfänglichen Pendeln (D-CH-D) ein Auto, welches ich mir in Deutschland kaufte. Ich konnte es mir ja noch nicht in der Schweiz kaufen, weil ich zum Zeitpunkt des Autokaufs noch gar nicht dort wohnte. Ich brauchte das Auto eben vorher. Meine Hauptmotivation war nicht, Geld zu sparen, sondern zum Umzug und zum ersten Arbeitstag in der Schweiz mobil zu sein. Wie ich in der Web-Seite schreibe, machte ich schlappe € 82 wieder wett. Für die paar Kröten habe ich den Export mit dem damit verbundenen zeitlichen Aufwand sicher nicht getan.

T. Alt. am 18. Mai 2009:

Bekomme ich auch die MwSt. aus Deutschland vom Händler erlassen beim Kauf eines gebrauchten Fahrzeuges?

Antwort: Sofern dafür MwSt. entrichtet wurde (also kein Privatkauf), sollte es für den Ablauf nach meiner Auffassung egal sein, ob Du ein neues oder ein gebrauchtes Fahrzeug exportierst. Doch sicherheithalber solltest Du dazu noch andere Quellen befragen.

Wiebke Mel. am 17. Mai 2009:

Also... danke erstmal für deine Seite! Ich versteh' zwar immer noch nicht alles, aber gebe mir Mühe. Möchte gerne einen BMW in die Schweiz einführen. Das Auto gehört 'nem Freund von meinem Vater. Ich kaufe es quasi aus dem Leasingvertrag ab. Allerdings schon im Juni, und ich komme erst im Dezember wegen Auslandsaufenthalt wieder. Kann das Auto somit kaufen, aber nicht einführen. Weiß nicht, ob das Auto angemeldet bleibt oder nicht...

Frage mich nur, ob ich dann die 19% MwSt erstattet bekomme, auch noch im Dezember??? Dass das ja über das Formular mit dem Finanzamt geht und nicht über einen Händler??? Vielleicht kannst du mir helfen. Danke.

Antwort: Da es sich scheinbar um einen Privatverkauf handelt, bezahlst Du ja gar keine MwSt. Damit ist eine Rückerstattung bei Export meines Erachtens nicht möglich. Welche zeitliche Fristen es dabei zu beachten gibt, weiß ich nicht mit Sicherheit. Ich vermute, es sind maximal drei Monate. In meinem Fall vergingen zwichen Kauf in Deutschland und Export in die Schweiz etwas mehr als zwei Monate.

Adrian Sch. am 24. April 2009:

Zuerst mal ein dickes Lob für diese bis ins Detail ausgeführte Information bzgl. Fahrzeug-Import aus EU-Land in die Schweiz. Meine Frage, welche ich habe, ist folgende: Die MwSt. muss nicht vom Autohaus erstattet werden, kann schriftlich vereibart werden (aber macht keiner). Von wem hast Du die MwSt. erhalten? Vom Autohaus oder vom Staat? Wenn vom Staat, könntest Du mir mehr und detaillierte Infos geben über Wo, Warum und Wie? Beabsichtige mir einen Audi A6 Kombi in die Schweiz zu holen. Ich selber lebe seit nun über fünf Jahren in der Schweiz.

Antwort: Wie Du in meiner Web-Seite lesen kannst, habe ich die deutsche Mehrwertsteuer vom Händler zurückerhalten. Das ist für den Händler mit bürokratischem Mehraufwand verbunden, daher sträuben sich manche dagegen. Oder der Händler kennt das Prozedere schlichtweg nicht. Der Händler ist meines Wissens nicht verpflichtet, die Mehrwertsteuer nach Export zurückzuzahlen, daher wollte ich das damals schriftlich beim Kauf vereinbaren. Der Staat bezahlt die MwSt. jedenfalls nicht zurück.

Marko Jan. am 17. März 2009:

Ich möchte gerne ein Auto in Deutschland kaufen und das in die Schweiz importieren. Meine Frage wäre, wenn ich das Auto kaufe, muss die 19% MwSt. bezahlt werden oder kann ich das ohne MwSt. zum Nettopreis kaufen?

Antwort: Du musst zuerst den Brutto-Preis inklusive MwSt. bezahlen. Nach dem Export kann Dir der Händler gegen Vorlage der abgestempelten Ausfuhrbescheinigung die MwSt. zurückerstatten. Er muss es aber nicht, daher empfehle ich, das mit dem Händler beim Kauf am besten schriftlich zu vereinbaren. (Du musst also nach dem Export nochmal den Händler in Deutschland aufsuchen oder ihm die Ausfuhrbescheinigung per Post zusenden.)

Daniel Kar. am 23. Februar 2009:

Besten Dank für die hilfreichen Tipps und die Checkliste. Import des Wohnmobils hat bestens geklappt. Als Ergänzung zu den Infos:

- Wenn man mit dem Verkäufer spricht, muss die Mehrwertsteuer nicht bezahlt werden und somit entfällt die Rückforderung. Sobald das Auto exportiert wird, erfolgt automatisch eine Rückmeldung an das deutsche Binnenzollamt und den Verkäufer.
- Zollnummern: Es ist vorteilhaft eine Zollnummer für 30 Tage zu lösen, da die Prüfung in der Schweiz erst ca. 14 Tage nach Anmeldung und Prüfung aller Unterlagen (inkl. Versicherungsnachweis) erfolgt.
- COC: Falls kein COC vorliegt, genügt auch ein entsprechendes TÜV-Gutachten zur Erlangung der Betriebserlaubnis und evtl. zusätzliche Bestätigungen vom Fahrzeughersteller.

Antwort: Vielen Dank für diese Hinweise. Dass die MwSt. bereits vor dem eigentlichen Export erlassen wird, war mir nicht bekannt. Ist das eine neue Regelung speziell für einen Export in die Schweiz?

Daniel Kar. am 21. Juni 2009:
Das mit der MwSt. ist eine Abmachung zwischen Verkäufer und Käufer. Wenn sich beide trauen, ist dies der einfachste Weg, ohne unnötig Geld hin- und herzuschieben. Falls das Auto wirklich exportiert wird, kriegt das die Papiere austellende Zollamt und der Verkäufer (Exporteur) automatisch eine Rückmeldung.

Isi am 25. Januar 2009:

Toller Bericht, den du geschrieben hast! Habe vor, eine weisse Racing Edition 350 Z neu in Deutschland zu kaufen. Die weisse Racing Edition kostet um die 60'000 sFr.

Marco Käf. am 20. Januar 2009:

Ich habe ein Auto hier in der Schweiz, hat noch ein deutsches Kennzeichen, wollte wissen ob sie jemanden kennen würden, wo evt. noch Verwendung hat für dieses Fahrzeug. Würde es füü wenig Geld verkaufen, am besten nach Deutschland. Vieleicht kennen Sie jemanden, der aus der Schweiz raus Autos nach Deutschland einführt. Vielen Dank.

Antwort: Da kann ich leider nicht helfen, ich bin kein Gebrauchtwagenhändler. Außerdem geht es in Ihrem Fall ja gar nicht um Export/Import. Ein in Deutschland zugelassenes Fahrzeug können Sie jederzeit ohne Zollformalitäten in Deutschland verkaufen.

Michael Aeb. am 19. Januar 2009:

Habe Ihre Ausführungen mit grossem Interesse gelesen. Nun frage ich mich, warum Sie nicht schweizer Tagesschilder genommen haben, um das Fahrzeug zu überführen? Gibt es da einen guten Grund?

Antwort: Mit schweizer Tagesschildern geht das vielleicht auch. Ich wusste es damals nicht. Daher habe ich es so gemacht, wie in der Internet-Seite beschrieben. Aber vielen Dank für diesen Hinweis.

Michael Aeb. am 20. Juni 2009:
Mittlerweile habe ich mein Auto mit schweizer Tagesschildern in die Schweiz importiert. War kein Problem. Die Ausfuhranmeldung wurde bei mir elektronisch erledigt und hat auch geklappt. Komischerweise habe ich aber auch noch die Papierform dazu erhalten. Leider hat es mich über 10 Telefonate und am Schluss eine Androhung mit rechtlichen Schritten gekostet, bis ich endlich meine MwSt. zurück erhalten habe. Das allein dauerte 3 Monate!!! Man sagte mir, es habe so lange gedauert, weil die Firma nicht mehr nachgekommen ist mit all den Neuwagenbestellungen, die sie erhalten haben. Die armen :-/ Und das ist nur wegen der Abwrackprämie so gekommen.

Bei meinem Import 2004 hatte ich die MwSt. nach einer Woche schon wieder zurück. Jaja - die gute alte Zeit :o)

Daniele Mar. am 11. Januar 2009:

Ich wollte mich bedanken für die super Infos! Genial! Vielleicht könnte man dazuschreiben, dass es die Möglichkeit gibt, das "Verzollen" des Autos auch im Inland zu machen, also nicht direkt beim Zoll. Dankeschön, super Arbeit, Gruss aus Schweden!

Cem Jam. am 04. Januar 2009:

Habe deinen Bericht gelesen. Finde ich super, wie du das erklärst. Meine Fragen noch an dich: Ich möchte ein neues oder Occasions-Auto Umgebung Weil oder Freiburg kaufen, oder kann mann auch Leasing in die Schweiz? Wissen die Autoverkäufer auch Bescheid über dieses Thema, dass sie mir Informationen geben können? Danke schon im voraus für deine Information.

Antwort: Leider weiß ich nicht, ob es möglich ist, ein Auto in Deutschland zu leasen und dann in der Schweiz zu immatrikulieren. Ich denke aber, ein deutscher Autohändler in Schweiz-Nähe kann Dich dazu beraten. Bitte beachte, dass ich kein Profi bin. Ich habe einen derartigen Export/Import nur einmal als Privatperson gemacht.


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erstellt am 18.03.2008, zuletzt geändert am 07.03.2011