Die semantische Gliederung als adäquate semantische Repräsentationsebene

Title Die semantische Gliederung als adäquate semantische Repräsentationsebene für einen sprachverstehenden 'Grafikeditor'
Authors Johannes Müller, Holger Stahl
Abstract In einem sprachverstehenden System soll der Bedeutungsinhalt einer gesprochenen Äußerung, die keinen Nebensatz enthält, mittels der semantischen Gliederung dargestellt werden. Diese setzt sich baumartig aus semantischen Untereinheiten (Semunen) zusammen. Sie ermöglicht es, innerhalb eines rein stochastischen ’Top-Down’-Ansatzes die Wahrscheinlichkeiten für die Emission von bestimmten Wortketten abzuschätzen. Für die Domäne ’Grafikeditor’ werden Kriterien zum Erstellen eines geeigneten Typen- und Werteinventars aufgezeigt und anhand von Beispielen diskutiert. Zur Abschätzung der Auftrittswahrscheinlichkeit einer bestimmten semantischen Gliederung muß ein semantisches Modell durch Training über viele vorliegende semantische Gliederungen generiert werden. Hierzu wurden mittels einer "Wizard of Oz"-Simulation sprachliche Äußerungen gesammelt, korrespondierende semantische Gliederungen manuell erstellt und damit das semantische Modell trainiert. Ein wichtiges Kriterium ist dabei die konsistente semantische Repräsentation des Trainingsmaterials.
Schlüsselworte: Spracherkennung, Sprachverstehen, semantische Gliederung, natürlichsprachlicher Mensch-Maschine-Dialog, stochastische Modelle
Reference L. Hitzenberger (editor): Angewandte Computerlinguistik, vol. 15 in series Sprache und Computer der Gesellschaft für Linguistische Datenverarbeitung GLDV,  Georg Olms Verlag, Hildesheim, pp. 211-225
Year 1995
Language German
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erstellt am 21.02.2007, zuletzt geändert am 09.01.2008